Die Chronik als PDF-Download

Jeden Monat verbreiten Neonazis in Potsdam und Umland ihr menschenverachtendes Gedankengut durch zahlreiche Internetpublikationen oder verteilte Propaganda auf den Straßen (rund 2 Propagandaaktionen pro Monat). In dieser Chronik sind vor allem die Aktivitäten der NPD, «Alternativen Jugend Potsdam (AJP)» und «Freie Kräfte Potsdam (FKP)» aufgeführt und mit Daten über rassistische Gewalt in Potsdam und Umland ergänzt.

Diese Chronik kann nicht als vollständiger Bericht des Jahres 2010 gesehen werden, da sehr oft Betroffene von Neonazi-Gewalt oder rassistischer Gewalt ihre Erfahrungen aus Angst nicht äußern und sie somit nicht öffentlich gemacht werden. Die Chronik ist ein Versuch, neonazistische Aktivitäten im Raum Potsdam und Umland zu erfassen. Dabei dienen zahlreiche Berichte aus der «Potsdamer Neusten Nachrichten», der «Opferperspektive» und der «[a] antifaschistische linke potsdam (AALP)» als Datengrundlage. Ebenfalls sind aber auch Aktionen und Berichte der Neonazis selbst mit aufgeführt.

Kurz gefasst:Die DVU ist tot, die NPD sprang aus ihren Startlöchern

Seit Anfang Januar 2010 sind enorme Aktivitäten der NPD in Potsdam und Umgebung zu verzeichnen. Nach den Landtagswahlen im Herbst 2009 verlor die DVU in Potsdam nicht nur ihre Sitze im Brandenburger Parlament, sondern auch viele Anhänger_innen und Funktionär_ innen an die NPD. So entschied sich auch Anfang des Jahres der Stadtverordnete Marcel Guse von der DVU zur NPD zu wechseln. Er gründete daraufhin im Januar 2010 den Potsdamer NPD-Stadtverband. Seit dieser Zeit können immer wieder seine langen und sinnfreien Texte auf der Internetseite der «NPD Havel-Nuthe» aufgerufen werden. Aus seiner neonazistischen Weltanschauung macht er dabei kein Geheimnis. Doch nicht nur durch «Inhalte» versucht die NPD in Potsdam präsent zu sein, auch wird seit Jahresbeginn ein monatlicher Stammtisch der NPD abgehalten. Dabei wird vorzugsweise versucht «prominente» Referent_innen einzuladen. Hierbei ist festzustellen, dass der monatliche Stammtisch der gesamten Potsdamer Neonaziszene eine Plattform für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Aktionen liefert. Neben Verteilen ihrer Propagandablättern («Potsdamer Fackel» und «Wahrheit für Brandenburg») gehört wohl zu ihrem größten Event der «Preußentag» am 2.Oktober 2010, bei dem auch die Potsdamer Neonazi-Band «Preußenstolz » auftritt.

Die «Alternative Jugend Potsdam» wie auch die «Freie Kräfte Potsdam», zu letzterer zählt auch die neonazistischen Plattform «Infoportal Potsdam», sind vor allem propagandistisch – mit Plakaten, Aufklebern, Schablonensprühereien oder Transpiaktionen – auf den Straßen unterwegs. Auch von ihren Kreidemalereien konnten sie sich nicht trennen. All diese Aktivitäten waren auch schon 2009 zu beobachten. Was nur zum vergangenen Jahr noch hinzukommt ist ihr unsäglicher Drang zur Selbstinszenierung, wie durch ihre großen Internetankündigungen zum 14.04.2010, der «Nacht von Potsdam». Zu einer anderen theatralischen Aktion zählt ihr Posieren mit weißen Masken vor Potsdamer Wahllokalen Mitte September, bei der sie sich sowohl inhaltlich als auch ästhetisch der Aktionsformen südbrandenburgischer Neonazis bedienten.

Potsdamer Neonazis, egal ob NPD, «AJP» oder «FKP», halten nicht nur brandenburgweit Treffen ab, sondern beteiligen sich auch bundesweit an Neonazi-Demonstrationen, wobei die Vernetzung mit gleichgesinnten Brandenburger_innen im Vordergrund steht.

Im Jahr 2010 gab es bei der Aktivität der Neonazis klare Schwerpunkte während der Monate Februar und Mai. Die Aktivitäten lassen sich durch die historischen Daten der Bombardierung Dresdens, der «Nacht von Potsdam» und dem Tag der Befreiung leicht zuordnen. Gerade in diesen Tagen wurde großflächig Propaganda verteilt und Aktionen bzw. Aufmärsche unterstützt und initiiert. Ein weiterer Schwerpunkt neonazistischer Aktivitäten stellt der Monat September dar, in dem versucht wurde eine antifaschistische Demonstration in Potsdam durch zahlreiche Aktionen zu behindern. Außerdem wurde die Oberbürgermeisterwahl zum Anlass von Aktionen. Insgesamt sind für das Jahr 2010 viele neonazistische Aktivitäten zu verzeichnen, die vor allem durch zahlreiche und großflächige Propagandaaktionen zu beschreiben sind. Weiterhin sind die historischen Daten und neonazistische Aufmärsche in Deutschland immer wieder ausschlaggebend für Aktivitäten. Ebenso die zunehmende lokale Vernetzung, durch zum Beispiel den NPD Stammtisch,macht es Neonazis in Potsdam möglich, das ganze Jahr über präsent zu sein.

Januar

Anfang Januar – Der NPD-Stadtverband Potsdam gründet sich. (Quelle: NPD)

16.01.2010 – Neonaziaufmarsch in Magdeburg. Mit dabei Potsdamer Neonazis der «FKP», «AJP» und NPD (Quelle: AALP)

23.01.2010 – Vernetzungstreffen mit Neonazis aus Brandenburg (Quelle: «AJP»)

30./31.01.2010 – 1. Stammtisch der NPD Potsdam. Die Potsdamer Neonaziszene trifft sich auf Einladung der NPD Potsdam. (Quelle: NPD)

Februar

07.02.2010 – Die «FKP» und «AJP» fahren in das ehemalige Konzentrationslager Sachsenhausen und berichten in geschichtsrevisionistischer Manier von ihrem «Ausflug» auf ihren Internetseiten.(Quelle: «AJP», «FKP»)

12.02.2010 – Die «AJP» sprühen einen 30m langen geschichtsrevisionistischen Schriftzug an eine Mauer an der Bundesstraße 2. Thema ist die Bombardierung Dresdens im Zuge des 2. Weltkrieges. (Quelle: AALP)

13.02.2010 – Neonaziaufmarsch in Dresden. Mit dabei Potsdamer Neonazis der «FKP», «AJP» und NPD (Quelle: AALP)

13.02.2010 – Ein deutscher Staatsbürger wurde aus rassistischen Motiven Opfer einer Körperverletzung. Es konnte ein Tatverdächtiger ermittelt werden. Nähere
Angaben liegen nicht vor. (Quelle: LKA)

14.02.2010 – Geschichtsrevisionistische Gedenkaktion der «FKP» und «AJP» auf dem alten Markt. Thema ist die Bombardierung Dresdens im Zuge des 2. Weltkrieges. (Quelle: «AJP», «FKP»)

20.02.2010 – Ein 34-jähriger Kameruner wurde auf dem Potsdamer Hauptbahnhof von einem 31-jährigen Betrunkenen rassistisch beschimpft und unter dem Ruf «Ich steche dich ab!» mit einem Messer bedroht.(Quelle: dpa, 25.02.2010; Polizei)

23.02.2010 – Propagandaaktion der «FKP» zum Todestag von Horst Wessel. Es wurden zahlreiche Schablonensprühereien mit dem Konterfei des Nazi-Märthyrers und weitere größere Parolen in Fahrland, Marquardt, Waldstadt, Rehbrücke und am Stern angebracht. (Quelle: AALP)

27./28.02.2010 – 2. Stammtisch der NPD Potsdam. Diesmal sprach ein «Wortführer des JN-Stützpunktes Potsdam […] Er informierte […] über die Arbeit des Stützpunktes» (Quelle: NPD)

März

07.03.2010 – Die «AJP» fahren in das Marienbad in Brandenburg und berichten davon auf ihrer Internetseite. Dabei leugnen sie den Holocaust. (Quelle: AALP,«AJP»)

20./21.03.2010 – 3. Stammtisch der NPD Potsdam. Mit dabei der dem NPD Kreisverband Oberhavel angehörende Thomas Salomon. (Quelle: NPD)

27.03.2010 – Neonaziaufmarsch in Neuruppin. Mit dabei Potsdamer Neonazis der «FKP», «AJP» und NPD

April

07.04.2010 – Ein libanesischer Familienvater wurde in einem Einkaufcenter von einem 45-Jährigen angegriffen. Der Täter schlug dem 32-Jährigen ins Gesicht und bedrohte sein Opfer, dessen Frau und zwei Kinder mit einer Pistolenattrappe. Die Polizei nahm den Angreifer fest.(Quelle: PNN, 08.04.2010, OPP)

11.04.2010 – Die «FKP», «AJP» und NPD laden zeitgleich ein Update bzgl. der «Nacht von Potsdam» hoch. Darin betrachten sie, mit einem geschichtsrevisionistischen Blick, die Bombardierung Potsdams am 14.04.1945.(Quelle: AALP)

12.04.2010 – Propagandaaktionen der «FKP» und NPD bzgl. der «Nacht von Potsdam». Sie putzen Kriegsdenkmäler.(Quelle: AALP)

12.04.2010 – Propagandaaktionen in den Stadtgebieten Zentrum-Ost, dem Stern, Drewitz und der Waldstadt. Hierbei werden zahlreiche Aufkleber bzgl. der «Nacht von Potsdam» verklebt und Parolen auf Straßen und Wände geschrieben. (Quelle: AALP)

13.04.2010 – Neonazis verteilen den Potsdamer NPD-Propagandaflyer «Potsdamer Fackel» in Potsdam-West.(Quelle: AALP)

20.04.2010 – Die «AJP» nimmt an einer Mahnwache in Nauen teil. Thema ist die Bombardierung der Stadt am 20.04.1945. (Quelle: AJP)

29.04.2010 – Plakataktion für die Mobilisierung zum 01.Mai/Berlin in Potsdam-Nord

Mai

01.05.2010 – Neonaziaufmarsch in Berlin. Mit dabei Potsdamer Neonazis der «AJP» und NPD.(Quelle: AALP)

01.05.2010 – Neonaziaufmarsch in Hoyerswerda. Mit dabei Potsdamer Neonazis der «FKP» und NPD. (Quelle: AALP)

05.05.2010 – Plakataktion der «FKP» und «AJP» zum 08.Mai 1945 mit der Aufschrift «8.Mai – wir kapitulieren nie!» in Fahrland, Marquardt, Satzkorn, Groß-Glienicke, Drewitz, Schlaatz, Waldstadt, Rehbrücke und dem Stern sowie der Stadt Brandenburg.

08.05.2010 – Neonaziaufmarsch in Brandenburg. Mit dabei Potsdamer Neonazis der «AJP», «FKP» und NPD. (Quelle: Antifa Westhavelland)

09.05.2010 – Die «AJP» bringt über 100 neonazistische und geschichtsrevisionistische Schablonensprühereien in Fahrland, Neu-Fahrland Marquardt und Groß-Glienicke an. Die Polizei nimmt daraufhin Ermittlungen wegen des Straftatbestands der Volksverhetzung auf.(Quelle: AALP, PNN 10.05.2010)

13.05.2010 – Neonazis aus Potsdam beteiligen sich an einer Propagandaaktion auf der 20. Brandenburgischen Landwirtschaftsaustellung im Erlebnispark Paaren und verteilen NPD Flugblätter. (Quelle: NPD)

15./16.05.2010 – Neonazis beschmieren am Stern das Bürgerbüro des Linke-Politikers Hans Jürgen Scharfenberg mit einer Doppelsigrune und mehreren Hakenkreuzen. (Quelle: PNN)

22./23.05.2010 – 4. Stammtisch der NPD Potsdam. Der JN/»Spreelichter» Kader Sebastian Richter war zu Besuch und sprach zum Thema »Dieses System bringt uns den Volkstod!» (Quelle: NPD)

29.05.2010 – Versuchter Neonaziaufmarsch in Bernau. Mit dabei Potsdamer Neonazis der «AJP» und NPD.

Juni

Anfang Juni – Marcel Guse hält einen völkischen und antisemitischen Vortrag vor Neonazis in Brandenburg an der Havel und bereitet sie damit auf einen «möglichen Bürgerkrieg» vor. (Quelle: NPD)

13.06.2010 – Die «AJP» fährt auf den Waldfriedhof in Halbe (Quelle: «AJP»)

26./27.06.2010 – 5. Stammtisch der NPD Potsdam.(Quelle: NPD)

Juli

07.07.2010 – Nach dem WM-Fußballspiel Deutschland- Spanien wurde am Hauptbahnhof ein Regierungsvertreter aus dem Jemen durch einen Schlag gegen den Kopf verletzt. Der Angreifer zeigte dabei den sogenannten Hitlergruß. Der Tatverdächtige wurde in Gewahrsam genommen. (Quelle: Polizei; OPP)

Mitte Juli – Die NPD Potsdam verteilt die Brandenburger NPD-Propagandazeitung «Wahrheit für Brandenburg» in Michendorf. (Quelle: NPD)

24.07.2010 – 6. Stammtisch der NPD Potsdam. Nach dem Vortrag eines Neonazis der JN Potsdam wird über den «Volkstod» diskutiert. (Quelle: NPD)

31.07.2010 – Vernetzungstreffen mit Neonazis aus Brandenburg (Quelle: «AJP»)

August

19.08.2010 – Die NPD Potsdam verteilt die Brandenburger NPD-Propagandazeitung «Wahrheit für Brandenburg» in Potsdam und Teltow. (Quelle: NPD)

September
01.09.2010 – Propagandaaktion im Stadtteil Schlaatz bzgl. der Antifademo am 25.09.2010. Unter anderem werden auch Hakenkreuze und durchgestrichene Davidsterne auf die Straße gemalt und zahlreiche Neonaziaufkleber verklebt. (Quelle: AALP)

04./05.09.2010 – 7. Stammtisch der NPD Potsdam. Neben interessanten Fakten zum deutschen Bauerntum wird sich ordentlich über die «viele[n] Kameraden aus freien Strukturen» gefreut, die angeblich zum Stammtisch erschienen. (Quelle: NPD)

07.09.2010 – Neonazis der «AJP» entfernen Plakate für die Antifademo am 25.09.2010 in den Stadtteilen Fahrland, Neu Fahrland, Marquardt, Satzkorn, Bornim und Bornstedt. (Quelle: «AJP»)

Mitte September – Marcel Guse verteilt mit weiteren Neonazis die Brandenburger NPD-Propagandazeitung «Wahrheit für Brandenburg» in Treuenbrietzen. (Quelle: NPD)

13.09.2010 – Marcel Guse – als parlamentarischer Arm der Anti-Antifa – stellt eine Anfrage an den Oberbürgermeister bzgl. der Antifademo am 25.09.2010. Dadurch versucht er Informationen über den_die Anmelder_in sowie die Route der Demonstration zu erlangen.(Quelle: AALP)

14.09.2010 – Im Umfeld der «Datscha», in der an dem Abend eine Infoveranstaltung zur Antifademo am 25.09.2010 stattfindet, werden zahlreiche Neonaziaufkleber verklebt. (Quelle: AALP)

19.09.2010 – Neonazis der «FKP» vermummen sich mit weißen Masken und zeigen vor verschiedenen Wahllokalen in Potsdam eine Transparent mit der Aufschrift «Die Demokraten bringen uns den Volkstod». (Quelle: «FKP»)

22.09.2010 – Neonazistische Plakataktion der «AJP» in Potsdam-Nord mit der zentralen Parole «Für nationalen Sozialismus». (Quelle: AALP)

23.09.2010 – In der Waldstadt II werden vor mehreren Wohnungen vermeintlich linker Jugendlicher Naziparolen geschrieben und dadurch versucht sie ein zu schüchtern. (Quelle: AALP)

25.09.2010 – Die «AJP» besprühen die Fachhochschule Potsdam mit der Parole «NS Jetzt». (Quelle: AALP, PNN)

25.09.2010 – Neonazis sprühen und kleben – «Summer Of Hate Reloaded» – großflächig entlang der Route der Antifademo (Quelle: Antifa Westhavelland, AALP)

Oktober

02.10.2010 – Die Potsdamer Band «Preussenstolz» tritt beim ersten «Preußentag» der NPD in Finowfurt auf. (Quelle: NPD)

16./17.10.2010 – 8. Stammtisch der NPD Potsdam. Mit dabei, der NPD-Kreistagsabgeordnete aus dem Landkreis Havelland, Dieter Brose. (Quelle: NPD)

18.10.2010 – «Die Demokraten bringen uns den Volkstod » heißt die neuen Internet(unter)seite der «FKP» welche sie auf ihrer Homepage eingerichtet haben. Die Seite soll den Start einer gleichnamigen Kampagne markieren. (Quelle: «FKP»)

November

13.11.2010 – 9. Stammtisch der NPD Potsdam. Mit der Floskel «Volksgemeinschaft statt Klassenkampf» lässt sich der Inhalt dieser Veranstaltung, bei der diesmal Ralph Tegethoff zu Gast war, wohl ausreichen zusammenfassen. Dieser war in der verbotenen «FAP» aktiv und wurde unter anderem dadurch bekannt, da er 1983 beim hantieren mit einer Rohrbombe festgenommen wurde. (Quelle: NPD)

14.11.2010 – Drei Neonazis verteilen den Potsdamer NPD-Propagandaflyer «Potsdamer Fackel» im Wohngebiet Zentrum-Ost (Quelle: NPD)

14.11.2010 – Marcel Guse ist zu Gast bei der NPD-Augsburg und hält dort einen Vortrag. (Quelle: NPD)

17.11.2010 – Potsdam – Zwei Männer beleidigten in der Straßenbahn einen Flüchtling rassistisch und bespuckten ihn. Als einer der Männer den Kenianer zu schlagen versuchte, konnte der Angegriffene ausweichen. Obwohl ein Mann mit Migrationshintergrund versuchte, einzugreifen, konnten die Täter unbehelligt die Tram verlassen. (Quelle: Polizei, OPP)

21.11.2010 – Die «FKP» veranstalten zusammen mit den «Spreelichtern» und «Freien Kräften» aus Leipzig eine Gedenkveranstaltung auf dem Soldatenfriedhof in Jüterborg. (Quelle: APAP)

27./28.11.2010 – 10. Stammtisch der NPD Potsdam. Es werden verschiedene Gedichte vorgetragen und erklärt, warum dem drohenden «Volkstod» nur durch «Familiengründungen und eine vorbildliche Lebensführung» begegnet werden kann. (Quelle: NPD)

Dezember

Anfang Dezember – Die NPD Potsdam führt , ihren eigenen Angaben zufolge, mehrere kleinere Gedenkveranstaltungen «zu Ehren unserer vor dem Feind gebliebenen Soldaten» in Potsdam und Umgebung durch. (Quelle: NPD)

07.12.2010 – Die NPD Potsdam verteilt den Potsdamer NPD-Propagandaflyer «Potsdamer Fackel» und hetzt darin in rassistischer und wohlstandschauvinistischer Manier gegen Asylsuchende.(Quelle: NPD)

25./26.12.2010 – 11. Stammtisch der NPD Potsdam. Diesmal wurde sich der in Hennigsdorf wohnende Maik Hampel eingeladen. Dieser war Anfang der 1990er Jahre Mitglied in der inzwischen verbotenen «Nationalistischen Front». (Quelle: NPD)

Ende Dezember – «Jahresabschlussveranstaltung» der NPD Potsdam