Archive for Dezember, 2011

Infoveranstaltung gegen den Naziaufmarsch in Magdeburg – 3. Januar 2012

Mittwoch, Dezember 28th, 2011

3. Januar 2012 | 19 Uhr | APAP

Infoveranstaltung gegen den Naziaufmarsch in Magdeburg am 14. Januar 2012

Für den 14. Januar 2012 rufen Nazis der sogenannten „Initiative gegen das Vergessen“, wie schon in den Vorjahren, unter dem Motto „Ehrenhaftes Gedenken statt Anpassung an den Zeitgeist!“ erneut auf, nach Magdeburg zu kommen. Diese Demonstration ist die erste Gelegenheit im neuen Jahr für Nazis aus dem ganzen Bundesgebiet, sich zu treffen und ihre Ideologie zu propagieren. So kamen am 15. Januar 2011 über 1000 Nazis in die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt, um an dem Aufmarsch teilzunehmen.


Mobivideo für den 14. Januar in Magdeburg

Thematisch wird dabei versucht, die Bombardierung deutscher Städte im Zweiten Weltkrieg aufzugreifen und durch revisionistische Aussagen den aktuellen Geschichtsdiskurs weiter nach rechts zu lenken, um so aktiv Geschichtsrevisionismus zu betreiben. Dem gilt es endlich zu verhindern!

Aus diesem Grund findet in Potsdam eine Infoveranstaltung mit Referent_innen aus Sachsen-Anhalt statt. Diese werden über die Gegenaktivitäten und die Anreise informieren.

Antifa United Soliparty – 7. Januar 2012

Donnerstag, Dezember 22nd, 2011

7. Januar 2012 | 20 Uhr | Spartacus Potsdam

Antifa United Soliparty

Antifa United! – das ist ein Zusammenschluss von antifaschistischen Gruppen und unabhängigen Antifaschist_innen, die in Potsdam nicht länger schweigend zusehen wollen, wenn Neonazis ihre Propaganda verbreiten und Menschen bedrohen, verfolgen und verprügeln. Wir machen auf Neonaziaktivitäten aufmerksam, stellen uns gegen jede menschenverachtende Ideologie und treten für eine antifaschistische Gegenkultur ein. Diese bietet potenziell Betroffenen Schutz, besetzt eigene Positionen und bestärkt Menschen in ihrem Engagement gegen Nazis.
Um diese Gegenkultur richtig zu zelebrieren, veranstalten wir keine schnöde Solisause für das durchaus benötigte Kleingeld, sondern die große „Antifa-Kirmes“, welche für das action-orientierte Herz viel Spiel, Spaß, Spannung und ein paar Preise verspricht.

Um 20 Uhr wollen wir in den Abend starten mit dem Vorstellen der Chronik neonazistischer Aktivitäten 2011. Potsdams Neonaziszene hat sich weiterentwickelt und gefestigt. Das zeigt die in bestimmten Stadtteilen stark vermehrte Naziaktivität in diesem Jahr. Von der Stadt wurde dies lange Zeit ingnoriert, trotz Warnung von Antifagruppen, und das obwohl es Parallelen zum „summer of hate“ 2005 gibt. Andere Neonazigruppen sind dagegen nicht mehr wahrnehmbar. Wir wollen versuchen Licht ins Dunkel zubringen. In welchen Gruppen sind sie aktiv? Wieviele Personen können diesen Gruppen zugeordnet werden? Es gibt viele Fragen und wir wollen versuchen möglichst viele zu beantworten.

Ab 20 Uhr Infoveranstaltung zu Neonazis in Potsdam und Chronik-Release
Danach Konzert mit Rampue (live house)
Party mit Usche Kuszlovski (Trash) und
„Wünsch-dir-Was“ mit dem Jukebox DJ-Team (your all time favorites)

Außerdem: große Antifa-Kirmes mit Spiel, Spaß und Spannung!

Präsentiert von: ak_antifa & APAP

blick.zurück – Demo gegen den Naziladen „Union Jack“ am 15. Dezember 2001 in Babelsberg

Donnerstag, Dezember 15th, 2011

Demonstration gegen den Naziladen "Union Jack" am 15. Dezember 2001

Am 15. Dezember 2001 zogen rund 150 Demonstrant_innen die Karl-Liebknecht-Straße entlang, in der sich der Neonaziladen „Union Jack“ befand. Unter dem Motto „Smash the Union Jack – Rassistische und neofaschistische Strukturen aufdecken und angreifen!“ veranstalteten die AAPO (Antifaschistische Aktion Potsdam) und die AJAP (Antifa Jugend Aktion Potsdam) eine Demo um auf das Geschäft und Potsdamer Nazistrukturen aufmerksam zumachen. Unterstützt von weiteren Berliner und Brandenburger Gruppen wurde in Pressemitteilungen, Flyern und Informationsveranstaltungen über die Hintergründe des „Union Jack“ informiert und aufgeklärt.

Betreiber des Geschäfts war Danny Prange, der der militanten Neonaziszene zuzurechnen ist. Er war tätig in der neonazistischen Organisation „Nationalistische Front“ (NF) und fungierte in deren Nachfolgeorganisation „Direkte Aktion Mitteldeutschland/JF“ als Stützpunktleiter für den Bereich Beelitz/Michendorf.
Dabei hatte er nicht nur „politisches Engagement“ im Sinn sondern beteiligte sich auch selbst an militanten Aktionen gegen seine politischen Gegner_innen.

(mehr …)